WordPress-Update fehlgeschlagen – was tun?

In dieser Anleitung findest du Hilfe, falls dein WordPress-Update fehlgeschlagen ist. Ein Problem, das sicherlich einige von euch bestens kennen. Ihr habt 20 Plugins installiert, einige Themes und dann natürlich noch WordPress selber. Dann kann es relativ rasch passieren, dass das WordPress-Update fehlgeschlagen ist. Wird das Backend nicht regelmässig besucht und/oder kümmert sich jemand aktiv um dessen Pflege, sieht es nach ein paar Wochen beispielsweise so aus:
WordPress-Update fehlgeschlagen
Was also tun, wenn das WordPress-Update fehlgeschlagen ist?

Voraussetzungen

  1. Keine Panik! Es ist nichts verloren, sollte das WordPress-Update fehlgeschlagen sein.
  2. Bevor Änderungen und grössere Updates (wie beispielsweise das Aktualisieren von WordPress selber) durchgeführt werden, unbedingt immer zuerst ein Backup der Dateien sowie der Datenbank erstellen. Dieses Backup an einem neuen Ort abspeichern und nicht dort, wo die Webseite gehostet ist. Regel: Eine Webseite ist nur so gut, wie das letzte Backup!
  3. Ist das Backup vollständig erstellt und du weisst, wie du dieses im Falle eine Falles wieder einspielen kannst, kann es loslegen mit den Updates.

Durchführung der Updates

  1. Aktualisiere zuerst WordPress, den sogenannten Core (Kern) selber, auf die neuste Version, welche auch unter wordpress.org zum Herunterladen angeboten wird. War dies erfolgreich, ist der erste Schritt schon mal geschafft. Scheitert es bereits hier, empfehle ich, sämtliche Plugins zu deaktivieren und dann das Update durchzuführen. Dieser Schritt sollte dazu führen, dass es klappt. Anschliessend kannst du Plugin für Plugin wieder aktivieren.
  2. Aktualisiere dein verwendetes Theme auf die neuste Version. Auch dies sollte im Prinzip keine Hürde darstellen, sofern der Theme-Hersteller eine Kompatibilität mit der neusten WordPress-Version verspricht. Falls dies jedoch nicht wunschgemäss funktionieren sollte und zu Fehlermeldungen im Frontend führt, würde ich empfehlen, ein Wechsel des Themes in Betracht zu ziehen.
  3. Da du nun sowohl WordPress als auch Themes auf den neusten Stand gebracht hast,
    kannst du nun jedes einzelne Plugin aktualisieren. Dies ist mit Abstand der schwierigste Schritt,
    da hier unzählige Funktionen ineinandergreifen können und sich somit beeinflussen. Sei hier also besonders vorsichtig. Je mehr Plugins du im Einsatz hast, desto schwieriger ist das Unterfangen. Sollte ein Plugin nicht mit der neusten Version von WordPress und/oder deinem Theme kompatibel sein, erwäge ein anderes Plugin zu suchen, welches die gleiche Funktion abdeckt. WordPress selber bietet mittlerweile über 50’000 Plugins zur Auswahl an. Die Regel hier lautet: So viele Plugins wie nötig, so wenig wie möglich.
  4. Gratulation – nachdem zuvor das WordPress-Update fehlgeschlagen ist, müsste jetzt alles wieder in Ordnung sein und im Backend kein verfügbares Update angezeigt werden. Somit ist deine Webseite nun wieder auf dem aktuellsten Stand und sicher.

Plugin-Update verfügbar

Wie erkenne ich, ob ein Plugin „gut“ ist?

Dazu gibt es einige Hinweise, die WordPress bei jedem Plugin anzeigt. Erstens wird angezeigt, wann das Plugin zuletzt seitens Hersteller aktualisiert worden ist. Liegt dieser Wert in junger Vergangenheit, ist dies schon mal ein gutes Indiz. Weiter wird angegeben, ob das Plugin mit der aktuellsten WordPress-Version kompatibel ist. Ist auch dies erfüllt, sprich dies ebenfalls für das Plugin. Zuletzt kannst du noch einen Blick auf die Bewertungen von anderen Nutzern werfen sowie die Anzahl aktiver Installationen dieses Plugins. Gute Bewertungen sowie zahlreiche Installationen weisen ebenfalls darauf hin, dass dies ein zuverlässiges und vertrauenswürdiges Plugin ist. Als Beispiel nenne ich das SEO-Plugin von Yoast
Yoast SEO-Plugin
Beispiele von Plugins, welche eher nicht empfehlenswert sind, gibt es zahlreiche. Hier ebenfalls eines davon, welches seit langem nicht mehr aktualisiert worden ist, mit der aktuellen WordPress-Version vermutlich nicht zurecht kommt, sowie nur wenige aktive Installationen aufweist:
Plugin nicht empfehlenswert

Keine Zeit und keine Nerven dafür?

Kein Problem! Solltest du nach wie vor mit dem Update kämpfen oder möchtest keine Zeit und Nerven mehr dafür aufwenden, kontaktiere mich, damit ich mir deine Internetpräsenz detailliert anschauen kann. Dann finden wir gemeinsam eine Lösung für das Problem und finden die Ursache.

Ebenfalls lesenswert

10 Gründe, weshalb WordPress die richtige Wahl ist
Die wichtigsten Punkte zu WordPress-Sicherheit
50 permanente WordPress-Wartungsarbeiten