Ortsunabhängig arbeiten in der transsibirischen Eisenbahn

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Die transsibirische Eisenbahn – wow! Aber was genau heisst Transsib in unserem Fall? Wir buchen sämtliche Züge und Dauer der Städteaufenthalte im Voraus. Ortsunabhängig arbeiten in der transsibirischen Eisenbahn – ein Erfahrungsbericht.

18.06.2018

Viel Spiel für Spontanität haben wir also nicht, aber in diesem Fall geht dies leider nicht anders. Russland ist eben streng, genauso wie China. Ortsunabhängig arbeiten in der transsibirischen Eisenbahn bedeutet somit eine Reise ins Unbekannte.

Aber von Anfang an: Wir starten in Moskau und stoppen dann in Yekaterinburg, Novosibirsk sowie Irkutsk bzw. beim Baikalsee. Weiter geht es dann in die Mongolei, wo wir einige Tage in der Hauptstadt Ulaanbaatar verbringen. Von da aus gehts dann auf die letzte Etappe direkt nach Peking in rund 30h. Zugleich ist dieser Regelzug voll mit Touristen, im Gegensatz zu den Zügen in Russland, welche praktisch leer waren. Wir haben uns für den ganzen Trip 22 Tage Zeit genommen.

Unterkunft

Die Kosten pro Nacht hier aufzulisten ist schwierig, da dies stark variiert hat. Wir haben teilweise günstig in Hostels übernachtet und an anderen Orten wiederum in Hotels.

Verpflegung

Kurz zusammengefasst: In Russland eher teuer, in China günstig. Mongolei ist irgendwo dazwischen, was die Kosten betrifft. Grundsätzlich haben wir uns jeweils vor jeder der fünf Zugetappen mit genügend Wasser sowie haltbaren Salaten und Dörrfrüchten eingedeckt. Essen im Zug ist möglich, aber natürlich nicht gratis. Was aber super ist, dass es Tee gibt. Duschen gibt es übrigens im Regelzug ebenfalls nicht, was aber bei unseren Etappen kein Problem war. Die kürzeste war rund 21h, die längste 32h.

Chinesisches Essen
Chinesisches Essen

Smartphone und Internet

Wie erwähnt ist das mit dem mobilen Internet im Zug so eine Sache. Das Ziel bei einem solchen Trip sollte aber auch nicht sein, ständig online sein zu wollen. Dann ist dies sicherlich der falsche Trip. Nun, wie erwähnt ist die Verbindung bei längeren Stops in Russland tiptop, sobald sich der Zug jedoch irgendwo in Sibirien befindet, ist das natürlich anders. Wir haben und eine Sim-Karte des Anbieters Megafon geleistet. Kosten: 15 USD mit 15 GB Datenvolumen inklusive. Effektiv nutzen konnten wir aber nur deren 7 GB. Unsere Vermutung ist, dass die Sim-Karte nach rund 2 Wochen nicht mehr gültig ist und bei uns danach nix mehr ging. Halb so schlimm.

Hier die Geschwindigkeit des 4G-Netzes in Russland:

4G-Geschwindigkeit Russland

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