Ortsunabhängig arbeiten: Bolivien

Google Bewertung
5.0
Basierend auf 16 Rezensionen
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Der dritte Teil meiner Serie ist in Südamerika angesiedelt, genauer gesagt in Bolivien.

10.08.2018

Mein erster Besuch dieses Kontinents – ich bin unglaublich aufgeregt und gespannt, was mich erwarten wird. Im Vergleich zu meinen letzten Reisen bin ich ich dieses Mal bewusst in einer Gruppe unterwegs, nämlich mit dem WiFi Tribe. Genau wie die Nomad Cruise wurde auch der WiFi Tribe von deutschen Jungunternehmern ins Leben gerufen. Das Konzept ist so einfach wie genial: Website besuchen, Destination wählen, Zimmertyp (Privat- oder Gruppenzimmer) bestimmen und 4-6 Wochen mit einem guten Dutzend sorgfältig ausgewählter Menschen in einer Coliving/Coworking-Umgebung verbringen.

Ortsunabhängig arbeiten in Bolivien beschreibt die Eindrücke meines ersten sogenannten „Kapitels“ mit dem WiFi Tribe.

Vorgänger in dieser Serie waren übrigens Teil 1 in Marokko und Teil 2 in der Transsibirischen Eisenbahn.

Ortsunabhängig arbeiten in Bolivien

Ortsunabhängig arbeiten in Bolivien

Unterkunft

Die Unterkunft bietet alles, was ich mir erhofft hatte: ein bequemes Bett in einem Gruppenzimmer (ich teile dieses mit einem Italiener und einem Amerikaner), ein grosser Wohnbereich zum Entspannen sowie eine Dusche mit heissem Wasser. Tiptop. Meine Zimmergenossen schnarchen nicht mal – was will ich mehr? Nun, auf Grund der Höhe von rund 3’300 M.ü.M. circa 1h ausserhalb von La Paz sind die Nächte ziemlich kalt. Aber das ist Natur und das liebe ich so an ihr.

Für die Arbeit gehe ich etwa 5 Minuten zu Fuss zum Haupthaus rüber, das dafür perfekt ausgelegt ist und gute Infrastruktur bietet. Besonders am Morgen, wenn die Sonne noch nicht über den Horizont der mich umgebenden Berge ist, ist dieser kleiner Spaziergang wunderschön. Fast schon magisch die Athmosphäre und die Bergstimmung.

Verpflegung – typisch Bolivien

Essen in Bolivien heisst natürlich: Quinoa! Dies nicht wie in Europa üblich in kleinen Mengen, sondern kiloweise. In drei Farben. Weltklasse. Quinoa wird hier nicht nur als solches konsumiert, sondern beispielsweise auch in Burger und Kekse verarbeitet. Beides sehr fein.

An sämtlichen Wochentagen erhalte ich gegen eine wöchentliche Gebühr drei Mahlzeiten serviert. Der Tag startet normalerweise mit einem reichhaltigen Frühstück mit Müesli, diversen frischen Früchten sowie Rührei und Avocado. Teilweise gibt es sogar frische Smoothies und Pancakes mit Ahorn-Sirup – oh Kanada, ich vermisse dich.

Mittags gibt es entweder eine Gemüsesuppe oder das „Bolivia-Buffet“, wie ich es nenne. Dieses umfasst als Grundlage entweder Quinoa oder Nudeln und kann nach Wunsch mit Ofengemüse, Kernen, Eiern, Quark, Bananen, Kartoffeln und vielen weiteren gesunden Lebensmitteln angereichert werden. Ein Traum kann ich nur sagen.
Abends variiert das Menü stark, Quinoa ist aber meistens auch Teil davon. Hab ich bereits erwähnt, dass ich Quinoa liebe?

Ortsunabhängig arbeiten in Bolivien
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Ortsunabhängig arbeiten in Bolivien: Smartphone und Internet

Wie bereits in Marokko habe ich mich hier dagegen entschieden, eine lokale Sim-Karte zu kaufen: Grund: Ich möchte hier, wenn ich unterwegs bin, bewusst offline sein und nur dann online, wenn ich eine gute WLAN-Verbindung habe. Resultat: Mehr Lebensqualität.
Hier die Geschwindigkeit im Haupt-Haus, wo ich meistens auch gearbeitet habe (mit VPN, deshalb wäre der Wert in Wirklichkeit etwas höher):

Ortsunabhängig arbeiten in Bolivien

Ausflüge am Wochenende

Wie bereits erwähnt, ist es WiFi Tribe so, dass wochentags meist gearbeitet wird und am Wochenende dann Ausflüge anstehen. Dies ist meistens im Inland, kann aber näher oder weiter weg sein. Sprich, manchmal sind lange Busfahrten oder sogar Inlandflüge nötig, um die Destination zu erreichen. Das Ankommen ist dann aber umso schöner, da ich dort meistens ein paar Tage verbracht habe.

Folgend die besten Eindrücke der Ausflüge, die ich in Bolivien unternommen habe.

Mountainbiking Death Road (4’670 m.ü.M.)

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Quad Biking im Gebirge mit Camping (4’120 m.ü.M.)

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Salzpfanne „Salar de Uyuni“ (3’653 m.ü.M.)

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Sucre (2’808 m.ü.M.) und Potosí (4’067 m.ü.M.)

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Pampas und Rurrenabaque (205 m.ü.M.)

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La Paz (3’600 m.ü.M.)

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